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Herzlich willkommen auf der Homepage der
St. Johanni - Schützengilde e.V. Riesenbeck!

Riesenbeck
Ein liebenswertes Dorf im nördlichen Münsterland
Vor rund 1000 Jahren wurde unser Dorf erstmalig erwähnt.Obwohl anzunehmen ist, daß die Besiedelung sicherlich vielweiter zurück liegt, ist die hiesige Parklandschaft amTeutoburger Wald im letzten Jahrtausend von den Bewohnern mit viel Liebe zur Heimat und mit großem Fleiß als Geschenk der Schöpfung angenommen, behütet und zu einem ansehnlichen Gemeinwesen weiterentwickelt worden.
Die reiche geschichtliche Vergangenheit unseres Dorfes haben unsere Vereinsvorfahren der Sankt Johanni Bruderschaft und Schützengilde seit nunmehr 275 Jahren begleitet, gefördert und mitgestaltet.
Unser Vereinsjubiläum im Jahr 2007 nahmen wir zum Anlass, in einerJubiläumsfestschrift das Leben in der Bruderschaft und Gilde in Wort und Bild aufzuzeigen, und somit Einblick in unsere Vereinsgeschichte zu geben. Sie ist engmit der Entwicklung der dörflichen Gemeinschaft verbunden.
Möge unser Vereins- und Schutzpatron, der Heilige Johannes der Täufer, für all’ unser zukünftiges Handeln und Tun unser christliches Vorbild sein.
St. Johanni-Schützengilde e.V., Riesenbeck
Aktuelles
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Antonia Dierkes ist die neue Königin
Die St. Johanni Schützengilde hat eine neue Königin. Antonia Dierkes setzte in einem spannenden Wettbewerb und wurde zur neuen Regentin gekürt. Das neue Königshaus der St. Johanni Schützengilde in Riesenbeck: Rendel und Bernd Altepost (rechts), Königin Antonia Dierkes mit Ehemann Reinhard Dierkes (Mitte) und Doris und Gerrit Stomphorst (links)
HÖRSTEL-RIESENBECK. Eine gemütliche Atmosphäre auf dem Festplatz im Vogelsang prägt das Schützenfest der St. Johanni Schützengilde in Riesenbeck.
Bevor der Reigen der Anwärter auf den Königstitel eröffnet wurde, fand ein Wortgottesdienst mit Pastor Peter Gasper unter musikalischer Begleitung der Feuerwehrkapelle Riesenbeck an der Remise statt. Zuvor hatte eine Abordnung der Vorstandes an der Gedenkkapelle am Oberdorf einen Kranz für die im Krieg gefallenen Mitglieder niedergelegt.
Königin Katharina Lauter fand Dankesworte für die Schützen, die in ihr einjährige Amtszeit unterstützt hatten. Mit dem traditionellen Ausholen der Königin und dem Ablegen der Königskette wurde das offizielle Königsschießen auf den Holzvogel eröffnet, der von Königin Katharina Lauter liebevoll gestaltet worden war.
Den ersten Schuss durfte Pastor Peter Gasper abgeben, bevor die Schützenbrüder und Schützenschwestern reihum ihre geforderten Schüsse abgaben.
Mit Spannung verfolgten die Zuschauer das Geschehen an der Vogelstange, während sie gemütlich Kaffee und Kuchen genossen. Die Feuerwehrkapelle tat ein Übriges, um mit flotten Musikstücken die Teilnehmer zu unterhalten.
Für die Kinder war eine kindgerechte Schießanlage als Wettbewerb aufgebaut werden, bei der die kleinen Schützen eine Anerkennungsmedaille erhielten.
Für Sand zum Buddeln für die Kleinsten war ebenfalls gesorgt.
Um 18:30 Uhr fiel mit dem 375. Schuss endlich der malträtierte Vogel.
Antonia Dierkes war die Glückliche, die sich durchsetzen konnte und somit die neue Schützenkönigin des Jahres 2025 wurde.
Bei der Proklamation am Abend wurde nicht nur die Schützenkönigin mit ihrem Hofstaat, bestehend aus ihrem Ehemann Reinhard Dierkes als Prinzgemahl, dem Hofstaat Doris und Gerrit Stomphorst sowie Rendel und Bernd Altepost umjubelt, sondern auch die besten Schützen, die im vergangenen Jahr beim Pokalschießen die meisten Ringe erzielten.
Den Damenpokal erhielt mit 49 Ringen Königin Antonia Dierkes, den Herrenpokal mit 49,9 Ringen Stefan Schröder.
Silberkönigin Karl Beiermann mit seinen Ehrenherren Eddy Runde und Reinhard Dierkes erhielten Plaketten, Katharina Lauter den Königinnenorden als Ex-Königin, da in den Statuten ein Mann als Aldermann ausgewiesen ist.
Vorsitzender Stefan Schröder bedankte sich bei allen, die zur perfekten Durchführung des Festes betrugen.
Nach dem offiziellen Teil saßen die Festteilnehmer noch lange zu den Klängen der Feuerwehrkapelle in gemütlicher Runde zusammen, um das Fest ausklingen zu lassen.
Katharina Lauter wird die dritte Königin der St. Johanni Schützengilde
Riesenbeck - Das Wetter war der St. Johanni Schützengilde dieses Jahr mal wieder wohl gesonnen. Schon beim Herrichten des Schützenplatzes am Donnerstag strahlte die Sonne, sodass dem traditionellen Königsschießen am Freitag nichts im Wege stand. Trotz Nachwuchsmangel lässt sich der Verein die Jahrhunderte alte Tradition, das spannende Schießen um die Königswürde und das anschließende Feiern des neuen Königshauses nicht nehmen.
Am Freitagnachmittag trafen sich die Schützenschwestern und Schützenbrüder in Uniform, um mit Vereinsfahne und Pastor Peter Gaspar in der St. Kalixtus Kirche den verstorbenen Mitgliedern zu gedenken und den Segen der Kirche für ein gelungenes Schützenjahr zu erhalten.
Unter der musikalischen Begleitung der Feuerwehrkapelle Riesenbeck, die seit Jahren an der Seite der St. Johanni Schützengilde spielen, wurde der amtierenden König Stefan Kammann am Dalfsenplatz ausgeholt, um gemeinsam mit dem Kranz zum Ehrenmahl am Oberdorf zu marschieren und den Kranz niederzulegen. Hier fand der König klare, gedenkende und mahnende Worte an unsere Gesellschaft und seiner Schützengilde. Er erinnerte daran, dass auch unsere heutige Welt aus viel Krieg und Hass besteht und ein jeder verantwortlich ist, den Frieden zu wahren.
Auch im Anschluss begleitet die Feuerwehrkapelle den Einmarsch im Vogelsang und sorgte auf dem Festplatz für die musikalische Unterhaltung. Viele Gäste und Angehörige warteten bereits auf dem Festplatz, um gespannt mit Kaffee und Kuchen das Königsschießen zu verfolgen. Traditionsgemäß wurde das Königsschießen vom Pastor eröffnet, was Peter Gasper gerne und zielsicher übernahm.
Im Laufe des Nachmittags kam jeder zu seinem Recht auf den Vogel zu schießen. Alle warteten gespannt, wer nach dem amtierenden König Stefan Kammann in der Proklamation zum Schützenkönig gekürt wird. Nach den Pflichtschüssen sah der Holzvogel noch sehr solide aus und bewegte sich keinen Zentimeter; es fehlte ihm lediglich die Kröne und der rechte Flügel.
Das lockere und festliche Zusammensein wurde genossen und gemeinsam gespannt auf den Vogel geguckt, der nach und nach arg zerrupfte und zu wackeln drohte, doch der Vogel hielt stand. Für leckere Speisen vom Grill sorgten zwei Schützenbrüder des befreundeten Junggesellen Schützenvereines. Auch die Königshäuser der Junggesellen und des Lager Schützenvereins gesellten sich zum festlichen Tag dazu.
Nach einem hitzigen Duell zwischen Andre Hill und Katharina Lauter, die dem Holzvogel stark zusetzen, fiel der verbliebende Holztorso um 18.50 Uhr und 379 Schuss nach dem Schuss von Katharina Lauter doch noch zu Boden. Schnell schnappten sich einige Schützen ihre neue Königin, die nun als dritte Königin der St. Johanni Schützengilde gekrönt wird und ließen sie unter dem Jubel der Schützengemeinschaft und Gästen hochleben.
Die neue Königin Katharina Lauter nahm ihren Partner Andre Hill zum Prinz Gemahl. In den Hofstaat berief sie Jochen Meyer und Alexander Helmig. Bei der Königsproklamation gegen 19.30 Uhr ehrte die Schützengilde auch die erfolgreichen Schützen mit dem Wanderpokal. Den Damenpokal erhielt Elisabeth Kammann und den Herrenpokal Stefan Schröder, der diesen nun zum dritten Mal erhielt und somit behalten darf. Er kündigte an, in nächstem Jahr einen neuen Wanderpokal zu sponsoren.
In gemütlicher Runde genossen die Schützinnen und Schützen mit ihren Gästen den restlichen Sommerabend. Die Feuerwehrkapelle begleitete die Ehrentänze und einige Schützen feierten noch bis tief in die Nacht mit ihrer Königin auf dem Festplatz.

